Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Heilkunde basierend auf einem spezifischen Konzept. Sie wird der Komplementär- und Alternativmedizin zugerechnet.

Ziel der Osteopathie ist es, die Gesundheit zu fördern, zu erhalten oder wiederherzustellen.

Der Osteopath untersucht und behandelt den Patienten mit seinen Händen. Der Patient wird als aktiv handelnder Mensch wahrgenommen.

Dabei arbeitet der Osteopath selbständig und eingenverantwortlich im direkten Patientenkontakt.

Unser Ziel

Wir verpflichten uns dazu, Ihnen theoretische, praktische sowie klinische Kompetenzen nach höchstem Standard zu vermitteln, um aus Ihnen erstklassige Osteopathen zu machen. Wir möchten, dass Sie Ihren Beruf erfolgreich ausüben können, indem wir den Osteopathen, der in Ihnen steckt, ans Licht bringen.

Was ist nötig, um Osteopath/-in zu werden?

  1. Soziale Kompetenzen entwickeln

Soziale Kompetenzen zu entwickeln bedeutet, sich mit Begeisterung um seine Mitmenschen zu kümmern – mit Neugierde, Intuition und Offenheit.

  1. Theoretisches Wissen erwerben
  • In den Grundlagenwissenschaften
    helfen Ihnen dabei, die Grundlagen einer modernen und wissenschaftlich fundierten Medizin zu erwerben: Anatomie, Histologie, Physiopathologie usw.
  • In den Humanwissenschaften
    Die Kenntnisse, die in Psychologie und Psychosomatik vermittelt werden, entsprechen den von HOLISTÉA entwickelten Qualitätsanforderungen.
  • In der Osteopathie
    Eine Ausbildung in der OSTEA-Methode, der Geschichte und der Entwicklung der Osteopathie, sind unerlässlich für die Aneignung der Prinzipien der diagnostischen und therapeutischen Methode, die an allen Schulen gelehrt wird.
  1. Praktische Kenntnisse erwerben

In Medizin und Humanwissenschaften:

Kenntnisse der Semiologie, der bildgebenden Verfahren, sowie der Psychologie erlauben es Ihnen, als Therapeut in der Primärversorgung tätig zu werden.

In den osteopathischen Fachgebieten:

Die didaktische Methode gibt vor, dass der Schüler bereits von Beginn der Ausbildung osteopathische, diagnostische und therapeutische Handgriffe anhand echter Fälle kennenlernt.

  1. Praktische Erfahrung sammeln

In Sitzungen und der therapeutischen Betreuung von Probanden unter realen Bedingungen eignen sich die Schüler osteopathische Kompetenzen an. Dies erfolgt unter Aufsicht von fachkundigen Osteopathie-Lehrkräften.

Dank dieser praktischen Erfahrung kann der Osteopathie-Schüler/Studierende seine Fähigkeit im Aufbau einer Therapeuten-Probanden-Beziehung entfalten und entwickelt sich nach und nach zu einem verantwortungsbewussten und selbstständigen Therapeuten.

Bis zum Abschluss vertiefen die künftigen Therapeuten ihre Diagnosemethoden und ihre osteopathischen Behandlungsfähigkeiten im Rahmen der Probandentage.

Die Ausübung der Osteopathie erfordert nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mindestens die Bestallung als Heilpraktiker nach dem Heilpraktiker-Gesetz.